Hamburg-Wahl

26. Februar 2008

6,4 Prozent für DIE LINKE: «Unser Achter» ist im Ziel
Von Ralf Hagelstein

Hamburg (LiZ). Nach der Wahl der ListenkandidatInnen für die Hamburger Bürgerschaft auf der Vertreter- Innenversammlung voriges Jahr lautete das Motto der LINKEN: “Unser Achter am Start – Hamburg für Alle – Sozial und Solidarisch!”. So manche Delegierten staunten nicht schlecht über das Selbstbewusstsein ihrer Partei- StrategInnen.

Nun haben am Sonntag tatsächlich 6,4 Prozent der Hamburger WählerInnen für DIE LINKE. Hamburg gestimmt. Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ehalten die GenossInnen somit acht Sitze.

Hamburgs LINKE “Achter” ist im Ziel: Spiel, Satz, Sieg!

Verwendung in der LinksZeitung: http://linkszeitung.de/content/view/163335/61/


GLOSSE: Wer wird Hamburgs neuer Bürgermeister?

24. Februar 2008

Es müsste nicht von Beust und auch nicht Naumann sein
Von Ralf Hagelstein

Carl-Friedrich Arp Ole Freiherr von Beust oder Michael Naumann? Einer von beiden soll es werden, so meinen zumindest deren Partei-Oberen. Nur, was passiert, wenn der Wille des Souveräns, also der Hamburger WählerInnen, ein anderer ist? Was dann? In den letzten Umfragen vor der Wahl steht die Hamburger CDU so um 40 Prozent, also mit rund 7 Prozent im Minus, vergleicht man das zu erwartende Ergebnis mit der vorigen Wahl. Die SPD kommt auf rund 35 Prozent, ein Plus von über 5 Prozent. Die GAL könnte um 9 Prozent erreichen – ein Minus von rund 3 Prozent. Die FDP eiert in den Umfragen eher unter 5 Prozent. DIE LINKE könnte auf Anhieb zwischen 5 und 9 Prozent erhalten.

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GLOSSE: Der Wählerwille und die SPD

22. Februar 2008

Hamburgs SPD-Spitzenkandidat folgt der Müntefering-Tradition
Von Ralf Hagelstein

Anders als Franz Müntefering ist Michael Naumann scheinbar nicht nur der Wille des Wählers egal, sondern auch die Mehrheitsbeschlüsse eines SPD-Parteitages. Während des Hamburger Bürgerschaftswahl- kampfes wurde auch der Spitzenkandidat der Hamburger SPD, Michael Naumann, ins Kreuzverhör des NDR genommen. Ganz in der “SPezialDemokratischen” Tradition “der da oben”, wie etwa des ehemaligen Arbeitsministers Müntefering, der da sagte: “Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair”, agiert auch der aktuelle Bürgermeisterkandidat der Hamburger SPD.

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Politik: Wahlkampf gegen Ausländer zieht nicht – Erwerbslose sind Lückenbüßer

14. Februar 2008

Bereits im Juli 2007 berichtete der Spiegel über den Niedergang der CDU in Hessen und erkannte, daß selbst eine Koalition mit der FDP nicht für eine Regierungsbildung reichen würde.
Anfang November dann ruft Koch den Lagerwahlkampf gegen rot-rot-grün aus. Im Dezember sehen die Umfragen Koch vor der Abwahl.
Eine Wende muß her. Koch besinnt sich auf vergangene Wahlkämpfe, begräbt die “rote Socken Kampagne” und drischt verbal auf kriminelle Migranten ein und “träumt” von Erziehungslagern.
Mitte Januar rufen 200 GewerkschafterInnen dazu auf, DieLinke. zu wählen, während Koch vor der “DDR in Hessen” warnt.
Kochs Kampagne gegen kriminelle Migranten kommt an, besonders bei Republikanern und NPD.

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