Hamburg: Der Arbeitsmarkt im November 2009

3. Dezember 2009

Im November 2009 waren bei der Bundesagentur für Arbeit in Hamburg 143.903 BürgerInnen als arbeitssuchend gemeldet, davon zählte die Statistik allerdings lediglich 53,7 % als arbeitslos (77.299). Während die Anzahl der Arbeitslosen beim Arbeitslosengeld II (Fürsorgeleistung “Hartz-IV”) im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu konstant blieb (-0,5 %), erhöhte sich die Anzahl bei den Versicherten (Arbeitslosengeld) um 40,8 %.

1.580 Hamburger Betriebe hatten für insgesamt 26.000 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet, demgegenüber wurden der Bundesagentur aber lediglich 13.580 freie Stellen aus Hamburger Unternehmen gemeldet. 6.428 Arbeitslose und Kurzarbeiter befanden sich in Qualifizierungsmaßnahmen, 7.881 Beschäftigte erhielten Beschäftigungsbegleitende Leistungen und 9.615 Langzeitarbeitslose übten Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs) aus.

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Hamburg-Wahl

26. Februar 2008

6,4 Prozent für DIE LINKE: «Unser Achter» ist im Ziel
Von Ralf Hagelstein

Hamburg (LiZ). Nach der Wahl der ListenkandidatInnen für die Hamburger Bürgerschaft auf der Vertreter- Innenversammlung voriges Jahr lautete das Motto der LINKEN: “Unser Achter am Start – Hamburg für Alle – Sozial und Solidarisch!”. So manche Delegierten staunten nicht schlecht über das Selbstbewusstsein ihrer Partei- StrategInnen.

Nun haben am Sonntag tatsächlich 6,4 Prozent der Hamburger WählerInnen für DIE LINKE. Hamburg gestimmt. Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ehalten die GenossInnen somit acht Sitze.

Hamburgs LINKE “Achter” ist im Ziel: Spiel, Satz, Sieg!

Verwendung in der LinksZeitung: http://linkszeitung.de/content/view/163335/61/


GLOSSE: Wer wird Hamburgs neuer Bürgermeister?

24. Februar 2008

Es müsste nicht von Beust und auch nicht Naumann sein
Von Ralf Hagelstein

Carl-Friedrich Arp Ole Freiherr von Beust oder Michael Naumann? Einer von beiden soll es werden, so meinen zumindest deren Partei-Oberen. Nur, was passiert, wenn der Wille des Souveräns, also der Hamburger WählerInnen, ein anderer ist? Was dann? In den letzten Umfragen vor der Wahl steht die Hamburger CDU so um 40 Prozent, also mit rund 7 Prozent im Minus, vergleicht man das zu erwartende Ergebnis mit der vorigen Wahl. Die SPD kommt auf rund 35 Prozent, ein Plus von über 5 Prozent. Die GAL könnte um 9 Prozent erreichen – ein Minus von rund 3 Prozent. Die FDP eiert in den Umfragen eher unter 5 Prozent. DIE LINKE könnte auf Anhieb zwischen 5 und 9 Prozent erhalten.

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GLOSSE: Der Wählerwille und die SPD

22. Februar 2008

Hamburgs SPD-Spitzenkandidat folgt der Müntefering-Tradition
Von Ralf Hagelstein

Anders als Franz Müntefering ist Michael Naumann scheinbar nicht nur der Wille des Wählers egal, sondern auch die Mehrheitsbeschlüsse eines SPD-Parteitages. Während des Hamburger Bürgerschaftswahl- kampfes wurde auch der Spitzenkandidat der Hamburger SPD, Michael Naumann, ins Kreuzverhör des NDR genommen. Ganz in der “SPezialDemokratischen” Tradition “der da oben”, wie etwa des ehemaligen Arbeitsministers Müntefering, der da sagte: “Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair”, agiert auch der aktuelle Bürgermeisterkandidat der Hamburger SPD.

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