ad sinistram: Belagern uns Ich-AGs?

22. Juli 2009

von Roberto J. De Lapuente

Ich kann nur für mich sprechen, bin aber relativ sicher, dass von mir geschätzte Kollegen, die ihre Energien ebenso aufwenden, sich des Wahnsinns unserer Zeit schreibend entgegenzustellen, ähnliche Erfahrungen in den letzten Wochen gemacht haben. Seit geraumer Zeit kommentieren hier Leute, die im aggressiven Tone am Inhalt meines Schreiben Anstoß nehmen. Da ich bekanntlich zensiere, wird hiervon wenig in diesen Räumen gelesen – daher teile ich es auf diesem Wege mit.

Inhaltliche Kritik ist natürlich immer erlaubt, wenn sie sinnvoll ist, wenn sie nicht an den Grundfesten von Aufklärung und Humanität rüttelt und meint, sie müsse mit zynischem Kalkül Widerlichkeiten zur freien Meinung krönen. Auch kritische Worte zur stilistischen Aufmachung meiner Zeilen sind machbar, auch wenn es mich zuweilen ärgert, wenn man sich an solchen Nebensächlichkeiten aufhängt. Doch was sich aber seit Tagen und Wochen hier immer wieder ergießt, ist ein aggressiver Ton der Beschwichtigung, der alle Inhalte, all meine Empörung über Mißstände, meine ehrliche Entrüstung am real Gegebenen, zu einer Übertreibung herabmindern will. Weder würden Arbeitslose so leiden, noch würde die Bundeswehr unehrenhaft handeln und auch der Roma würde weniger angstvoll leben müssen, wie man das gemeinhin wahrnimmt, wie ich das gemeinhin wahrnehme. Besonders infam unterstellt man mir “Hetze von der anderen Seite”, weil ich eigentlich lebenswerte Zustände in Grund und Boden schrübe, wenngleich natürlich wenig talentiert und stilistisch zum Haareraufen.

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USA: 3,1 Millionen New-YorkerInnen benötigen Lebensmittelspenden

14. Juni 2008

Eine aktuelle Studie der Food Bank for New York City kommt zu dem Ergebnis, dass 38 % der BewohnerInnen auf Lebensmittelspenden angewiesen sind

Die Anzahl der New YorkerInnen (City), die auf eine Lebensmittelhilfe angewiesen sind, stieg von 2 Millionen im Jahr 2003 (25 % der Bevölkerung) auf 3,1 Millionen im Jahr 2007 (38 % der Bevölkerung), eine Absolute Steigerung um 55 %.
Der steigende Anteil der New YorkerInnen mit Schwierigkeiten sich mit ausreichender Nahrung zu versorgen ist nicht weiter verwunderlich, angesichts steigender Kosten für Lebensmittel. Die Kosten für Lebensmittel sind von 2003 bis 2007 um 15 Prozent und von 2006 bis 2007 um 4 Prozent gestiegen.

Ein wachsender Anteil der BewohnerInnen mit mittleren Einkommen hat Schwierigkeiten mit der Lebensmittelversorgung: Ein Datenvergleich zwischen 2006 und 2007 belegt, dass sich dieser Trend stetig verstärkt.

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Bevölkerungsrückgang in Deutschland hält an

6. Januar 2007

Wie das Statistische Bundesamt am 05.01.07 mitteilte, sind im vergangenen Jahr 150.000 Menschen in Deutschland mehr gestorben als neu geboren wurden. Die Zahl der Einwanderer betrug 20.000 Menschen mehr, als die der Auswanderer.

Hieraus ergibt sich ein Bevölkerungsrückgang von 130.000 Menschen für 2006.

Im Jahr 2005 sah die Sache noch etwas anders aus. Der Wanderungsüberschuss gegenüber dem Ausland lag bei 100.000 Menschen, also rund 80.000 mehr als 2006. Es waren etwa 140.000 mehr Menschen gestorben als Kinder zur Welt kamen.

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KOMMENTAR: Schon GEZahlt?

10. November 2005

«Mit der Tür ins Haus» – GEZ droht Schwarzsehern mit rabiaten Methoden
Von Ralf Hagelstein


GEZ-Anzeige zur Einschüchterung: Arbeiten Gebühreneinzieher jetzt schon mit der Androhung von Gewalt?

Haben Sie schon GEZahlt? Falls Sie Ihre Rundfunkgebühren noch nicht GEZahlt haben sollten, droht Ihnen nun die GEZ körperliche Gewalt und das gewalttätige Eindringen in Ihre Wohnung an. Glauben Sie nicht? Ich auch nicht – bis ich die Werbung der GEZ (Bild) gesehen hatte. Unter dem Bild in der Anzeige steht: „Für alle, die glauben, sie kämen mit einem blauen Auge davon … Schwarzseher haben die Rechnung ohne uns gemacht. Denn wer seine 5,52 Euro für Radio oder 17,03 Euro für TV im Monat nicht zahlt, bei dem fallen wir auch mit der Tür ins Haus. Schon GEZahlt?“

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